Abhol- und Herbringtermine

Bitte teilen Sie mir Ankunfts- und Abholzeiten mindestens einen Tag im Voraus mit. Wenn Sie sich verspäten, informieren Sie mich bitte so früh wie möglich. Ich habe an manchen Tagen bis zu zehn Termine – wenn alle zu spät kommen, wird es schnell chaotisch. Zusätzlich haben alle Hunde feste Spazierrunden und individuelle Routinen; einige brauchen dabei bis zu 30 Minuten, um „die Zeitung zu lesen“, und blockieren in dieser Zeit die Möglichkeit zum Bringen oder Abholen anderer Hunde. Die Hunde fressen zwischen 6:30–9:00 Uhr und 16:00–18:00 Uhr, gehen direkt danach hinaus und etwa alle zwei Stunden erneut.

Stornierungen oder Änderungen / kurzfristige Anfragen

Für Stammkunden versuche ich, flexibel zu sein und auch kurzfristige Reservierungen zu ermöglichen, da ich deren Hunde gut kenne und besser einplanen kann. Diese Flexibilität gilt jedoch nicht, wenn Termine ohne Vorankündigung geändert oder abgesagt werden.

Bitte informieren Sie mich mindestens 7 Tage vor Beginn der Reservierung, wenn Sie Termine verkürzen oder stornieren möchten – per Text- oder Sprachnachricht. Wenn Sie gar nicht absagen, d.h. zur gebuchten Reservierung einfach nicht kommen, muss ich Sie leider von meiner Stammkundenliste entfernen und 50% der Reservierungskosten berechnen.

Was soll man mitbringen?

Bitte bringen Sie immer den Impfausweis (oder eine Kopie davon), falls nötig Medikamente, Leine/Halsband/Brustgeschirr, einen passenden Maulkorb und Futter mit. Optional können Sie auch ein Bett oder eine Decke mitbringen – jedoch bitte keine teuren Betten, da ich keine Haftung übernehme, wenn andere Hunde daran knabbern.

Die Impfungen müssen aktuell sein. Bitte bringen Sie immer einen bequemen, passenden Maulkorb mit (Pflicht für alle neuen Hunde). Wenn Ihr Hund sich leicht aus dem Halsband winden kann, soll er bitte ein Brustgeschirr tragen.

Gibt es etwas Wichtiges, das man beim Futter beachten sollte?

Bitte bringen Sie das gewohnte Hundefutter für Ihren Hund selbst mit. Wenn Sie BARF füttern, portionieren Sie dieses bitte vor. Bei Trockenfutter geben Sie idealerweise einen Messbecher mit, damit die Futtermenge korrekt dosiert werden kann.

Falls Ihr Hund sein Futter nicht gut frisst, bitte ich Sie, die Umstellung rechtzeitig vor Beginn der Betreuung vorzunehmen. Es ist in der Regel nicht möglich, das Futter dauerhaft stehen zu lassen, da andere Hunde es sonst fressen würden. Daher ist es wichtig, dass Ihr Hund ein Futter bekommt, das er direkt frisst.

Ballsucht

Bälle, Spielzeuge oder Kauknochen kann ich den Hunden nur gelegentlich geben, zum Beispiel bei Einzelbetreuungen. Bei manchen Rassen kann das Ballspielen – ähnlich wie eine Sucht – starken Stress und damit Aggressionen fördern (z. B. Collies, Dackel, Schäferhunde, Jack Russell Terrier, u.A.). In solchen Fällen empfehle ich, auf Hindernis- und Tricktraining zu setzen, zunächst mit Leckerlis, und langsam auf verbale Belohnung oder Clickertraining umzusteigen (und auf Bälle komplett zu verzichten).

Ohrentzundungen

Ich habe mehrfach erlebt, dass Hunde während der Betreuung zu Ohrentzündungen neigen, besonders bei sehr nassem oder feuchtem Wetter. Hunde bewegen sich hier oft deutlich mehr, spielen intensiver und sind länger im Gartenfreilauf als zu Hause, was das Risiko zusätzlich erhöhen kann.

Ich empfehle, vor Beginn der Betreuung die Ohren Ihres Hundes gründlich mit einem geeigneten Hunde-Ohrreiniger zu säubern, besonders bei Hunden, die zu Ohrentzündungen neigen, zum Beispiel junge Golden Retriever. Achten Sie darauf, ein Produkt zu verwenden, das ausdrücklich für Hundeohren geeignet ist, und folgen Sie den Anwendungshinweisen. Wenn Ihr Hund bereits zu wiederkehrenden Ohrproblemen neigt, Geruch oder häufiges Kratzen zeigt, lassen Sie dies bitte vor der Betreuung von einer Tierärztin oder einem Tierarzt abklären.

Wie gehst du mit Hundespaziergängen um?

Ich gehe sehr gerne spazieren, aber nur mit Hunden, die nicht an der Leine ziehen. Für Hundebesitzer, deren Hunde dazu neigen, an der Leine zu ziehen, empfehle ich dringend die Verwendung eines Kopfhalters, wie zum Beispiel den „Haltie“ . Diese helfen dabei, den Hund zu kontrollieren und machen den Spaziergang für beide Seiten angenehmer.

Viele Hundebesitzer in Brandenburg lassen ihre Hunde z. B. im Wald frei herumlaufen oder auch mit Schleppleine frei herumlaufen. Dies mache ich aus Sicherheitsgründen nicht mit Hunden, die bei mir in der Betreuung sind. Wenn wir spazieren gehen, auch im Wald, sind die Hunde immer angeleint.

Hundeschule

Allen neuen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern lege ich die Teilnahme an einer Hundeschule mit Sozialisierungstraining dringend ans Herz – am besten, wenn der Hund noch jung ist. So können Sie Ihren Hund sicher führen, und er lernt, freundlich und selbstbewusst mit anderen Hunden umzugehen.

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